Fr 4. – So 6. September 2026
Ankunft Madrid, Terminal 2
Fabian aus München, Klaus und Felix aus Frankfurt, fünfzehn Minuten auseinander.
Mit der Metro in die Stadt
Linie 8 ab Aeropuerto T1-T2-T3, umsteigen bis Sol. 18,80 € für alle drei.
Gepäck ins Toc Hostel
Plaza de Celenque 3. Das Zimmer gab es erst am Nachmittag, die Koffer kamen in die Gepäckkammer.
Mittagessen — Taberna La Bola
Calle de la Bola 5, eine Taberna von 1870. Wir haben alle das klassische Gericht des Hauses genommen: Cocido madrileño — vier Stunden im eigenen Tontopf über Steineichen-Kohle gegart, serviert in drei Gängen aus demselben Topf: erst die Suppe mit Fadennudeln, dann die Kichererbsen mit Kohl, Kartoffel und Karotte, zuletzt das Fleisch.
95 € für drei.
Paseo del Prado 8. Sammlung, Carmen-Thyssen-Sammlung und die Ausstellung Carmen Laffón.
Unter den alten Meistern hängt Rubens’ „Venus y Cupido“ — Venus vor dem Spiegel, den Amor ihr hält.
Durch den Retiro
Vom Museum sind es 250 Meter bis zur Puerta de Felipe IV. Dann zu Fuß durch den Park, im Schatten der beschnittenen Zypressen.
Kaffeepause im Park.
Pause im Toc
Endlich das Zimmer. 17 Kilometer bei 38 Grad stecken in den Beinen, und alle drei liegen erst mal flach — Schuhe verteilt, Füße hoch, Handy in der Hand.
Sangría, bevor es zum Essen ging.
Abendessen — Posada de la Villa
Cava Baja 9, ein Gasthaus von 1642 mit dem Holzbackofen im Erdgeschoss. Wir hatten das Cuarto de cordero asado vorbestellt — ein Viertel Milchlamm aus genau diesem Ofen.
Im Erdgeschoss steht der Ofen, in den Stein gemeißelt AñO 1642, darüber hängen die Knoblauchzöpfe. Serviert wird das Lamm in der Tonschale am Tisch. Dazu ein Salat aus Blattsalat und roten Zwiebeln und ein Rotwein.
225,30 € für drei. Auf dem Rückweg durch die Cava Baja sind uns ein paar schöne Tapas-Bars aufgefallen.
Frühstück — Chocolatería San Ginés
Pasadizo de San Ginés 5, zwei Minuten vom Hotel. Grün-goldene Fassade, seit 1894 an derselben Stelle, drinnen Marmortische.
Ein Teller Churros und drei Tassen heiße Schokolade — so dick, dass der Löffel fast stehen bleibt. Zum Eintunken, nicht zum Trinken.
Zu Fuß durch die Altstadt
Vom Frühstück aus erst zum Teatro Real, dem Opernhaus an der Plaza de Oriente. Weiter zum Plaza Mayor, dann hinüber zum Königspalast und zur Almudena-Kathedrale, die direkt daneben steht.
Zurück ging es über die Calle Mayor quer durch die Altstadt bis zum Paseo del Prado — vorbei an der Plaza de la Villa mit dem alten Rathaus und dem Torre de los Lujanes.
Zwei Stunden in der Sammlung. Durch die Galería Central unter dem Tonnengewölbe, links und rechts die Rubens-Wände — und dann Velázquez’ „Las Meninas“ von 1656, vor dem immer eine Traube steht.
Mittagessen — Mercado Antón Martín
Calle de Santa Isabel 5. Durch den Eingang und die Treppe hoch: gegessen wurde im zweiten Stock, eine Etage über den Obst-, Fisch- und Metzgerständen, an einem der kleinen Tresen zwischen den Küchen.
Gazpacho, Tomatensalat mit Thunfisch und Zwiebeln, ein Korb Empanadas, dazu ein Bier.
64,70 € für drei.
Calle de los Jardines 12. Vier Stunden, 75,57 € für drei Räder. Gefahren sind wir Trixis Madrid Green Bike Tour: vom Laden über Cibeles und die Puerta de Alcalá in den Retiro, dann hinunter nach Atocha, am Manzanares entlang über die alten Brücken, durch die Casa de Campo und zurück über den Templo de Debod. 30 Kilometer.
Pause unterwegs.
92 Meter über der Stadt, ein Aufzug fährt in die Kanzel unter dem Ring. Von oben geht der Blick über die Dächer bis zum Pirulí am Horizont, direkt darunter die Rotunde des Museo de América und der Parque del Oeste.
Räder zurück
Kaution zurück, danach zu Fuß weiter.
Abendessen — Taberna La Chata
Cava Baja 24, hinter einer Fassade aus bemalten Azulejos. Zurück in die Gasse, zu den Bars, die uns am Abend zuvor aufgefallen waren.
Jamón ibérico mit Picos, Chorizo mit Kartoffeln und Pimientos de Padrón, dazu Sangría. 95 € für drei.
Vermut — El Madroño
Calle Latoneros 10, eine Taberna und Licorería hinter einer Fassade aus bemalten Kacheln. Namensgeber ist der Licor de Madroño, der Erdbeerbaum aus dem Madrider Stadtwappen. Zwei Gläser am Marmortisch, und der Tag war zu Ende.
Gepäck ins Toc
Zimmer geräumt, Koffer in die Gepäckkammer, Tag frei.
Frühstück — Panishop
Kurz vor dem Aufbruch zum Flohmarkt.
Ribera de Curtidores, La Latina. Sonntags von 09:00 bis 15:00 — der Vormittag gehörte dem Bummeln zwischen den Ständen.
Reina Sofía — Guernica
Zugang über das Nouvel-Gebäude, Ronda de Atocha 2, wo im roten Innenhof Roy Lichtensteins Brushstroke steht.
Wegen einem Bild — und dann standen da noch die frühen Dalís von 1929.
Mittagessen — Museo del Jamón, Plaza Mayor
Das letzte gemeinsame Essen, draußen unter den Arkaden. Tortilla española mit Brot und ein Tomatensalat — Fleischtomaten mit Thunfisch, Orangenfilets und Schnittlauch.
81 € für drei.
Metro zum Flughafen
Linie 8 zurück nach Barajas, 9 € Flughafenzuschlag für alle drei.
Rückflug
Klaus und Felix nach Frankfurt. Fabian hat sie vom Terminal aus starten sehen und die restlichen zwei Stunden bis zum eigenen Flug um 18:25 nach München in der Lounge verbracht.