Fr 4. – So 6. September 2026

Papas 85. in Madrid

Klaus · ab Frankfurt Felix · ab Frankfurt Fabian · ab München Stand 08.09.2026 · die Reise ist gelaufen (04.–06.09.)

Das Wochenende

Freitag, 4. September

Ankunft · La Bola · Thyssen · Retiro · Posada
38 °C17 km zu Fuß

Ankunft Madrid, Terminal 2

Fabian aus München, Klaus und Felix aus Frankfurt, fünfzehn Minuten auseinander.

Mit der Metro in die Stadt

Linie 8 ab Aeropuerto T1-T2-T3, umsteigen bis Sol. 18,80 € für alle drei.

Gepäck ins Toc Hostel

Plaza de Celenque 3. Das Zimmer gab es erst am Nachmittag, die Koffer kamen in die Gepäckkammer.

Mittagessen — Taberna La Bola

Calle de la Bola 5, eine Taberna von 1870. Wir haben alle das klassische Gericht des Hauses genommen: Cocido madrileño — vier Stunden im eigenen Tontopf über Steineichen-Kohle gegart, serviert in drei Gängen aus demselben Topf: erst die Suppe mit Fadennudeln, dann die Kichererbsen mit Kohl, Kartoffel und Karotte, zuletzt das Fleisch.

95 € für drei.

Die rote Fassade der Taberna La Bola an der Straßenecke Teller mit Kichererbsen, Fleisch, Chorizo und Markknochen
Die rote Ecke an der Calle de la Bola — und der dritte Gang.

Thyssen-Bornemisza

Paseo del Prado 8. Sammlung, Carmen-Thyssen-Sammlung und die Ausstellung Carmen Laffón.

Unter den alten Meistern hängt Rubens’ „Venus y Cupido“ — Venus vor dem Spiegel, den Amor ihr hält.

Klaus und Felix auf dem Vorplatz des Thyssen Klaus und Felix vor einer Marmorskulptur im Saal Rubens’ Gemälde Venus und Cupido im Goldrahmen
Vorplatz mit dem Banner der Carmen-Laffón-Ausstellung, ein Saal mit den Landschaften, und Rubens.

Durch den Retiro

Vom Museum sind es 250 Meter bis zur Puerta de Felipe IV. Dann zu Fuß durch den Park, im Schatten der beschnittenen Zypressen.

Das steinerne Tor Puerta de Felipe IV Kugelig geschnittene Zypressen mit einer Bank davor
Das Tor an der Calle de Alfonso XII — und die geschnittenen Zypressen im Parterre.

Bar Mirador

Kaffeepause im Park.

Pause im Toc

Endlich das Zimmer. 17 Kilometer bei 38 Grad stecken in den Beinen, und alle drei liegen erst mal flach — Schuhe verteilt, Füße hoch, Handy in der Hand.

Drei Paar Beine auf dem Bett im Hotelzimmer, Schuhe daneben auf dem Boden
Das Dreibettzimmer im Toc, kurz vor dem Abendessen.

Piscolabis

Sangría, bevor es zum Essen ging.

Abendessen — Posada de la Villa

Cava Baja 9, ein Gasthaus von 1642 mit dem Holzbackofen im Erdgeschoss. Wir hatten das Cuarto de cordero asado vorbestellt — ein Viertel Milchlamm aus genau diesem Ofen.

Im Erdgeschoss steht der Ofen, in den Stein gemeißelt AñO 1642, darüber hängen die Knoblauchzöpfe. Serviert wird das Lamm in der Tonschale am Tisch. Dazu ein Salat aus Blattsalat und roten Zwiebeln und ein Rotwein.

225,30 € für drei. Auf dem Rückweg durch die Cava Baja sind uns ein paar schöne Tapas-Bars aufgefallen.

Die orangerote Fassade der Posada de la Villa bei Nacht mit Terrasse Der Holzbackofen mit der Inschrift Año 1642 und Knoblauchzöpfen Der Kellner serviert Klaus das Lamm aus der Tonschale Teller mit Lammbraten, Sauce und Salat mit roten Zwiebeln Der Gastraum mit Ziegelwänden, Holzbalken und weißen Tischdecken
Fassade und Terrasse, der Ofen von 1642, das Servieren am Tisch, der Teller, und der Gastraum.

Samstag, 5. September

Altstadt · Prado · Antón Martín · Green Bike Tour
36 °C15 km zu Fuß30 km mit dem Rad

Frühstück — Chocolatería San Ginés

Pasadizo de San Ginés 5, zwei Minuten vom Hotel. Grün-goldene Fassade, seit 1894 an derselben Stelle, drinnen Marmortische.

Ein Teller Churros und drei Tassen heiße Schokolade — so dick, dass der Löffel fast stehen bleibt. Zum Eintunken, nicht zum Trinken.

Der grün-goldene Eingang der Chocolatería San Ginés mit der Aufschrift Año 1894 Ein Teller Churros und drei Tassen heiße Schokolade auf Marmor
Der Eingang im Pasadizo — und das, wofür man hingeht.

Zu Fuß durch die Altstadt

Vom Frühstück aus erst zum Teatro Real, dem Opernhaus an der Plaza de Oriente. Weiter zum Plaza Mayor, dann hinüber zum Königspalast und zur Almudena-Kathedrale, die direkt daneben steht.

Zurück ging es über die Calle Mayor quer durch die Altstadt bis zum Paseo del Prado — vorbei an der Plaza de la Villa mit dem alten Rathaus und dem Torre de los Lujanes.

Die Fassade des Königspalasts über der leeren Plaza de la Armería Das Innere der Almudena-Kathedrale mit goldenem Altarretabel Die Plaza de la Villa mit dem alten Rathaus und beflaggter Fassade
Der Palast von der Plaza de la Armería, das Innere der Almudena, und die Plaza de la Villa an der Calle Mayor.

Prado

Zwei Stunden in der Sammlung. Durch die Galería Central unter dem Tonnengewölbe, links und rechts die Rubens-Wände — und dann Velázquez’ „Las Meninas“ von 1656, vor dem immer eine Traube steht.

Velázquez’ Gemälde Las Meninas im schwarzen Rahmen Die Galería Central des Prado mit Oberlicht und Gemälden an blauen Wänden
Las Meninas — und die Galería Central, die Rückgrat des ganzen Hauses ist.

Mittagessen — Mercado Antón Martín

Calle de Santa Isabel 5. Durch den Eingang und die Treppe hoch: gegessen wurde im zweiten Stock, eine Etage über den Obst-, Fisch- und Metzgerständen, an einem der kleinen Tresen zwischen den Küchen.

Gazpacho, Tomatensalat mit Thunfisch und Zwiebeln, ein Korb Empanadas, dazu ein Bier.

64,70 € für drei.

Der Eingang zum Mercado Antón Martín mit Treppe nach oben Felix am Tisch mit Gazpacho, Empanadas und Bier Tomatensalat mit Thunfisch, Zwiebeln und Paprika
Eingang und Treppe, der Tisch oben, und der Salat.

E-Bikes bei Trixi

Calle de los Jardines 12. Vier Stunden, 75,57 € für drei Räder. Gefahren sind wir Trixis Madrid Green Bike Tour: vom Laden über Cibeles und die Puerta de Alcalá in den Retiro, dann hinunter nach Atocha, am Manzanares entlang über die alten Brücken, durch die Casa de Campo und zurück über den Templo de Debod. 30 Kilometer.

Die ganze Route auf Google Maps →

Kiosko Monserrat

Pause unterwegs.

Faro de Moncloa

92 Meter über der Stadt, ein Aufzug fährt in die Kanzel unter dem Ring. Von oben geht der Blick über die Dächer bis zum Pirulí am Horizont, direkt darunter die Rotunde des Museo de América und der Parque del Oeste.

Der Faro de Moncloa von unten gegen den Himmel Blick von oben über die Dächer Madrids mit der Rotunde des Museo de América
Der Turm von unten — und was er hergibt.

Räder zurück

Kaution zurück, danach zu Fuß weiter.

Abendessen — Taberna La Chata

Cava Baja 24, hinter einer Fassade aus bemalten Azulejos. Zurück in die Gasse, zu den Bars, die uns am Abend zuvor aufgefallen waren.

Jamón ibérico mit Picos, Chorizo mit Kartoffeln und Pimientos de Padrón, dazu Sangría. 95 € für drei.

Die gekachelte Fassade der Taberna La Chata bei Nacht Felix und Klaus am Tisch vor den Stierkampfbildern Teller mit Jamón ibérico und Brotstangen Chorizo im Ring auf Kartoffeln mit Pimientos de Padrón
Die Azulejo-Fassade an der Cava Baja, der Tisch unter den Stierkampfbildern, und was daraufkam.

Vermut — El Madroño

Calle Latoneros 10, eine Taberna und Licorería hinter einer Fassade aus bemalten Kacheln. Namensgeber ist der Licor de Madroño, der Erdbeerbaum aus dem Madrider Stadtwappen. Zwei Gläser am Marmortisch, und der Tag war zu Ende.

Die gekachelte rote Fassade von El Madroño bei Nacht mit Tischen davor Klaus und Felix am Marmortisch mit zwei Vermutgläsern
Die Kachelfassade an der Calle Latoneros — und der letzte Vermut des Abends.

Sonntag, 6. September

Rastro · Guernica · Plaza Mayor
36 °C14 km zu Fuß

Gepäck ins Toc

Zimmer geräumt, Koffer in die Gepäckkammer, Tag frei.

Frühstück — Panishop

Kurz vor dem Aufbruch zum Flohmarkt.

El Rastro

Ribera de Curtidores, La Latina. Sonntags von 09:00 bis 15:00 — der Vormittag gehörte dem Bummeln zwischen den Ständen.

Klaus vor einer Wand mit bunten Ohrringen an einem Stand Klaus und Felix in der Menge auf dem Flohmarkt Die volle Gasse des Rastro unter Platanen
Zwischen den Ständen, und die Gasse unter den Platanen, als es voll wurde.

Reina Sofía — Guernica

Zugang über das Nouvel-Gebäude, Ronda de Atocha 2, wo im roten Innenhof Roy Lichtensteins Brushstroke steht.

Wegen einem Bild — und dann standen da noch die frühen Dalís von 1929.

Picassos Guernica mit Besuchern davor Ein frühes Gemälde von Salvador Dalí im Holzrahmen Klaus im roten Innenhof des Nouvel-Gebäudes vor Lichtensteins Brushstroke
Guernica, ein Dalí von 1929, und der Innenhof mit Lichtensteins Pinselstrich.

Mittagessen — Museo del Jamón, Plaza Mayor

Das letzte gemeinsame Essen, draußen unter den Arkaden. Tortilla española mit Brot und ein Tomatensalat — Fleischtomaten mit Thunfisch, Orangenfilets und Schnittlauch.

81 € für drei.

Ein Stück Tortilla española mit Baguette auf einem Teller Tomatensalat mit Thunfisch und Orangenfilets Der Plaza Mayor in der Dämmerung mit dem Reiterstandbild
Tortilla und Tomatensalat — und der Plaza Mayor, an dem der Tisch stand.

Metro zum Flughafen

Linie 8 zurück nach Barajas, 9 € Flughafenzuschlag für alle drei.

Rückflug

Klaus und Felix nach Frankfurt. Fabian hat sie vom Terminal aus starten sehen und die restlichen zwei Stunden bis zum eigenen Flug um 18:25 nach München in der Lounge verbracht.

Eine Lufthansa-Maschine im Steigflug über den Hügeln bei Madrid-Barajas
LH 1115 über den Hügeln hinter Barajas — Klaus und Felix an Bord.